Philosophie

egloff-symbolikDas architektonische und archäologische Erbe ist ein geistiges, kulturelles, wirtschaftliches und gesellschaftliches Gut von unersetzlichem Wert. In Politik und Gesellschaft besteht ein grundlegender Konsens darüber, dass dieses Erbe zu pflegen und zu erhalten ist. Dieser Konsens umfasst die Überzeugung, dass die Erhaltung des baulichen Erbes den unverwechselbaren Charakter der Kulturlandschaft bewahrt und so die Lebensqualität mitprägt.

Aktive Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege

Die Anforderung der Denkmalpflege an den Restaurator hat mich veranlasst, in diese neue Richtung zu gehen. Dies setzt als Modell eine restauratorisch-/ konservatorische Arbeitsweise voraus wie sie mir von der wissenschaftlichen Praxis her nicht unbekannt ist.

Heutiger Standort des Restaurators

Ein ausgebildeter Restaurator im Handwerk mit seinen trainierten Sinnesorganen, seinem künstlerischen Einfühlungsvermögen, seinem handwerklichen Geschick und seiner Sachkenntnisse kann sich in der heutigen Zeit als Praktiker in der Denkmalpflege zu Wort melden. Er wird als wichtiges Bindeglied geschätzt und kann konsensfähige Lösungsvorschläge für die Entscheidungsfindung beitragen. Sein Tätigkeitsgebiet ist nach wie vor im Bereich der manuellen Herausforderung zu finden. Jedoch ist er in der Lage, die Befunde der Nachbardisziplinen zu verstehen und mit seinen eigenen Resultaten zu vergleichen und zu bewerten.

Referententätigkeit

Durch meine Referententätigkeit beschäftige ich mich intensiv mit dem interdisziplinären Dialog zwischen den Natur-, Kunst- und Kulturwissenschaften, der Architektur, der Denkmalpflege und mit den Ansprüchen der Bauherrschaft. Es ist für mich von besonderem Interesse, die materielle Beschaffenheit der Objekte mit deren strukturveränderten Werkstoffen in den Seminaren zu thematisieren und mit den Teilnehmern gemeinsam Problemlösungsvorschläge zu erarbeiten. Es sind verpflichtende Schritte, die ich in den Lehrveranstaltungen anstrebe und für meine Tätigkeit bezeichnend sind.